Anwendungen

Wir behandeln Kassenpatienten sowie Privatpatienten. Hier können Sie sich einen Überblick unserer verschiedenen  Behandlungsmöglichkeiten verschaffen:

Physiotherapie | Krankengymnastik

Die Grundtechnik aus passiver und aktiver Bewegung, sowohl auf Sicht, aber auch zur manuellen therapeutischen Beurteilung.

Gang und Ganganalyse

Die Beurteilung der Bewegung und speziell des Ganges ist für viele Beschwerdebilder maßgeblich und zur Befunderhebung verpflichtend: Details wie Handführung, Kopfhaltung, das Schwingen der Arme, Schrittlänge und Schrittbreite sowie der Abrollmechanismus geben dem erfahrenen Therapeuten und der erfahrenen Therapeutin gute Rückmeldungen und vervollständigen den physiotherapeutischen Befund.

Manuelle Therapie

Hier steht die Behandlungsform, um gezielt auf Gelenke einzugehen. Untersuchung und Behandlung von Gelenk- und Bewegungsstörungen am gesamten Bewegungsapparat, wie z.B. bei Bandscheibenvorfall und Bewegungseinschränkungen nach Gelenkauskugelungen bei Schulter- und/oder Ellenbogengelenk.

Krankengymnastik nach Bobath

Eine der zwei Haupttherapierichtungen der Behandlung bei neurologischen Erkrankungen. Ob Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose, mit der Bobath-Methode greife ich auf eine der erfolgreichsten Behandlungsmethoden in der Neurologie zurück.

Manuelle Lymphdrainage

Behandlung von Stauungen, Schwellungen und Einblutungen in der Akuttherapie genauso wie in der Rehabilitation. Sportverletzungen werden heutzutage unterstützend mit der Manuellen Lymphdrainage behandelt. Aber auch z.B. primäre- und sekundäre Lymphödeme sind sehr gut mit der Lymphdrainage zu therapieren. Die Manuelle Lymphdrainage gliedert sich in 3 wichtige Teilbereiche:

  • die händische Arbeit
  • die (Hoch-) Lagerung
  • die Wickelung.

Die drei Bereiche stehen in einem wichtigen Abhängigkeitsverhältnis zueinander.

Medizinische Trainingstherapie

Unter therapeutischer Anleitung an funktionellen und biomechanisch hochwertigen Geräten trainieren. Es werden die Bereiche der Prävention und auch die der Rehabilitation mit der Medizinischen Trainingstherapie bedient.

Therapeutisches Klettern: TKHF®

Mitbegründung durch Hajo Friederich Anfang der 90er Jahre während der Physiotherapieausbildung. Hintergrund dafür waren viele Jahre Leistungsturnen und Wettkampfklettern sowie die Erkenntnisse im Rahmen der Ausbildung. Erste Behandlungen von Patienten an selbstgebauten hölzernen Kletterwänden, Erfahrungen mit unterschiedlichen Beschwerdebildern an der Kletterwand und die Erkenntnis, dass diverse, unterschiedliche Krankheitsbilder einen direkten funktionellen Zusammenhang haben. Fortbildungsseminare seit 2003.

Refkletorische Atemtherapie

Diese wird als ganzheitliches Behandlungskonzept genutzt. Dr. Johann Ludwig Schmitt und später Liselotte Brüne haben diese sehr wertvolle Therapieform entwickelt. Bei dieser Behandlung kann sowohl auf thermische Reize als auch auf spezifische manuelle Eingriffe zurückgegriffen werden. Die manuellen Reize auf Haut, Bindegewebe, Faszien und Muskulatur setzen eine Atemvertiefung in den oft nicht gut „belüfteten“ Körperregionen frei. Diese wohltuende und schmerzlösende Reaktion ist eines der besonders guten Alleinstellungsmerkmale dieser Therapie.
Egal ob Asthma bronchiale, Lungenentzündung, Mukoviszidose, Schnarchen, Bronchitis oder sonstige Atemprobleme, die Reflektorische Atemtherapie hilft langfristig und zuverlässig.

Wärmetherapie/Fango

Die heilende Wirkung der Wärme – die Wärmetherapie – gehört zu den ältesten medizinischen Verfahren. Sie ist so alt wie der Gedanke an grundlegende Therapieformen. Bis auf wenige Ausnahmen kann die Wärmetherapie/Fango auf viele Erkrankungen sehr positiven Einfluss nehmen. Unterstützend zu Haupttherapien wie Krankengymnastik oder Manuelle Therapie ist die Heilwärme nicht zu toppen. Ausnahmen sind sämtliche akut-entzündliche Prozesse und Rheuma.

Die Wärmetherapie/Fango wird mit sehr guten Ergebnissen angewandt bei: Muskelverspannung, Verspannung des Bindegewebes und der Haut, Schmerzzuständen im Gelenk, zur geistigen Entspannung.

Die Wärmeträger, die mit Naturmoor (Fango) gefüllt sind, werden lokal an einer oder mehreren Stellen am Körper in gezielter Lagerung des Patienten oder der Patientin ausgeführt. Die Dauer kann von einigen wenigen Minuten bis zu über einer halben Stunde betragen.

Taping
  • Klassisches Taping: Die Stützverbände aus der ersten Stunde der Taping-Verbände haben auch noch heute ihre Berechtigung. Die funktionellen Klebeverbände stabilisieren verletzte oder bewegungseingeschränkte Gelenke und tragen somit zur Freigabe der frühfunktionellen Mobilisation erheblich bei. Das am häufigsten getapte Gelenk am menschlichen Körper ist das Sprunggelenk. Bandverletzungen, Kapselbeeinträchtigungen und Bewegungseinschränkungen machen den Tapeverband unersetzlich.

 

  • Kinesio-Tape ist heute im Sport nicht mehr wegzudenken, allerdings auch ohne Sport sehr sinnvoll und hilfreich. Bei Muskelverletzungen (Überlastungen, Reizungen und teils auch bei Muskelungleichgewichten) bringen die farbenfrohen Tape-Streifen gewissermaßen Licht ins Dunkel, gerade bei Verletzungen der Schulterregion beim Sportklettern und Bouldern. Die Wirkungsweisen sind:
    • Einfluss auf die Muskelfunktion, das Muskelgleichgewicht und dadurch auch eine bessere Gelenksituation
    • Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels
    • Aktivierung des lymphatisch-rückfließenden Systems, sehr wichtig bei Akutverletzungen
    • Einfluss auf innere Organe – sehr gut auch bei Narbenproblematiken.